Die Wahl für den Schleswig-Holsteinischen Landtag und für den Bundestag ist entschieden.
Die Entscheidung ist nicht zugunsten der SPD ausgefallen. Nach dem derzeitigen Stand wird es in Kiel für eine Koalition
aus CDU und FDP reichen, die SPD hat erschreckende Verluste hinnehmen müssen. Leider ist es mir nicht gelungen, ein
Direktmandat zu gewinnen. Trotz allem bin ich stolz, als Neueinsteigerin 29 % der Erststimmen erhalten zu haben.
Leider hat der 22. Listenplatz es mir nicht ermöglicht , in den Landtag einzuziehen. Ich bin jetzt erste Nachrückerin,
das bedeutet, beim Ausscheiden eines SPD-Landtagsabgeordneten wird der Wahlkreis Stormarn-Nord dann im Landtag auch
durch die SPD vertreten sein.
Die SPD im Norden wird in den nächsten Wochen und Monaten intensive Diskussionen führen, um das Wahlergebnis zu
analysieren und um die Lehren aus dieser Wahlniederlage zu ziehen. Wir werden lernen müssen, dass nur eine tief in
der Bevölkerung verwurzelte SPD Erfolg haben kann. Wir werden sehr viel mehr Energie in den Dialog mit Bürgerinnen
und Bürgern investieren müssen. Und wir werden uns öffnen müssen gegenüber anderen Menschen und Initiativen, die mit
uns das Ziel einer solidarischen Gesellschaft teilen.
Es waren arbeitsreiche, aber auch spannende Wochen und unabhängig vom Ergebnis der Landtagswahl habe ich vieles gelernt.
Auch möchte ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und bei allen
Freundinnen und Freunden in der SPD, die mich in den letzten Wochen unterstützt haben.